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Das Nichts und Gott

19. 01. 2015

„Okay“, sagte Gott eines Tages,  „es gibt nun mal das Nichts, und davon gibt‘s eine ganze Menge. Deshalb kriegt ab sofort jeder Mensch und jedes andere Wesen im Universum ein Stückchen Nichts als
Dreingabe. Dieses Stück Nichts soll nach eigenem Gutdünken verwaltet werden.
So muss sich nicht wieder nur eine kleine Zahl von Leuten mit Nichts herumschlagen. So ist es gerecht.“

Bekanntermaßen erschuf Gott die Erde, aber wer erschuf das Universum? as war natürlich Gottes Oma. Was Gott in Omas Kochtopf macht, warum er das Universum verschluckt – wenn auch nur kurz – , und wieso das dazu führt, dass die Menschen Sprache, Wissenschaft und Comicsalons erfinden, erklärt Aike Arndt in der lang ersehnten Fortsetzung von „Die Zeit und Gott“.

Nach dem großen Erfolg des ersten Bands freuen wir uns bei Zwerchfell sehr, dass Aike endlich den Nachfolger zu Papier gebracht hat. Auch hier tritt rund um Gott ein Ensemble aus absurden Personifikationen auf. Schnell findet man sich selber wieder in den Gedankengängen der Schneeflocken und wäre auch gern mit dem Sand befreundet.

Aike Arndt

Aike Arndt

27. 05. 2013

Geboren 1980 in Neuss, studierte Aike Arndt nach seinem Zvilidienst Design in Münster. Seit 2007 ist er als freiberuflicher Illustrator und Animator tätig. Sein Animationsfilm “Styx” wurde 2008 für den Deutschen Kurzfilmpreis nominiert. Dessen Nachfolger “Atlas” gewann 2011 den SWR Publikumspreis beim Stuttgarter Trickfilm Festival. Aike lebt in Berlin und arbeitet bereits am dritten Band um seinen ganz eigenen “Gott”.

Die Zeit und Gott

Die Zeit und Gott

27. 05. 2013

Gott erschuf die Zeit, damit seine Geranien wuchsen. Außerdem musste er dann nicht mehr so lange auf den ICE nach Hamburg warten. Aike Arndts Gott hat mit dem Charakter aus dem Buch »Die Bibel« lediglich den Namen und einige schöpferische Fähigkeiten gemeinsam. Wir begegenen ihm beim Smalltalk auf der Strasse mit seinem Kumpel, dem Mond, erfahren, dass der erste Mensch nicht Adam, sondern Ralf hiess (und ziemlich genervt hat) und warum Gott über sein »Auto« redet, als stünde es in Anführungszeichen. Die Erschaffung von Zeit, Eulen, Internet und die anderen seltsamen Hobbies von Gott folgen keinem großen Schöpfungsplan, sondern ergeben sich aus Launen und rein praktischen Umständen. Somit hat dieser Gott auch nichts mit dem von Friedrich Nietzsche tun, denn ihm geht es anscheinend viel zu gut!

“Ein charmant-schrulliges Vergnügen.” – Spiegel.de

Die Zeit und Gott

Die Zeit und Gott

27. 05. 2013