Newsarchiv

Frankfurt 1848 – Skizzen einer Revolution

14. 01. 2021

Im 19. Jahrhundert fordern in ganz Europa Männer wie Frauen mehr politische Mitbestimmung und Meinungsfreiheit. 1848 finden demokratische Revolutionen statt, so auch in den deutschen Staaten. In der Frankfurter Paulskirche trifft sich die frei gewählte Nationalversammlung, um der neuen Demokratie eine Verfassung mit Grund- und Bürgerrechten zu geben.
Und mittendrin ist Vera, Tochter aus gutem Hause, künstlerisch begabt und politisch interessiert. In ihrem Tagebuch schildert sie die Aufbruchsstimmung in Frankfurts Straßen und die schwierigen Verhandlungen in der Paulskirche, erzählt von ihren Begegnungen mit dem jungen Revolutionär Georg – und auch dem Konflikt mit ihren Eltern, die ihre Tochter lieber gut verheiratet als politisch interessiert sehen. Alles ändert sich, als preußische Truppen in Frankfurt einmarschieren.

Mit dem dritten Band der Comicreihe um Frankfurter Stadt- und Zeitgeschichte, die wir in Zusammenarbeit mit den Jungen Museum Frankfurt herausgeben, geht es deutlich düsterer und erwachsener zu als in den zuvor erschienen Bänden. Wir empfehlen den Comic ab 12 Jahren.

 

 

Motör Eder und sein TRUEmuckl

06. 06. 2019

Seltsammetallige und kosmische Geschichten erlebt der gute alte MOTÖR Eder mit seinem TRUEmuckl. Der quirlige kleine Köbold steckt voll von verrückten und lustigen Einfällen, und seine Späße und Streiche führen zu den lächerlichsten Verwirrungen. Ein Glück, dass MOTÖR Eder seinen Quälgeist so gern hat und ihm immer wieder aus der Patsche hilft. Eine deftig-liebe Parodie und Hommage an die beste Kinderbuchreihe der Welt und das Leben im Heavy Haushalt knackig in 4 Kurzgeschichten mit zahlreichen Illustrationen nacherzählt: TRUEmuckl gegen die Spießer – TRUEmuckl und der Dosenpfand – TRUEmuckl und DOOMackl – TRUEmuckl und die Sache mit dem SATAN

“Ob der Truemuckl versucht, ins Dosenpfand-Game einzusteigen oder seinem Motör Eder das Leben zur Hölle macht wegen eines Nebenbuhlers mit Namen „Doommuckl“ … dieses Buch bringt halt Spaß.” – Linus Volkmann, Musikexpress

“Tauber ist einer dieser seltener werdenden Künstlertypen, die ihr Herzensprojekt durchziehen, auch wenn Schwierigkeiten drohen und die kommerziellen Aussichten mau sind.”
– Frank Schäfer, Neues Deutschland

Frankfurt 1918 – Heraus aus der Finsternis

17. 12. 2018

Im November 1918 endet der Erste Weltkrieg. Zum ersten Mal sollen allgemeine Wahlen, bei denen auch Frauen wählen und gewählt werden dürfen, eine deutsche Republik bilden. Inspiriert von der Aufbruchsstimmung und den zahlreichen Frauen,die sich in der Öffentlichkeit politisch positionieren, beschließen die Freundinnen Käthe, Jenny, Franziska und Josephine, ebenfalls aktiv zu werden. Denn obwohl sie aus den unterschiedlichsten Ecken und Milieus Frankfurts stammen, eint sie alle ein Problem: Jungsbanden regieren die Straßen und machen den Mädchen das Leben schwer. Gemeinsam schmieden sie einen Plan, wie sie sich den Unterdrückern in den Vierteln Frankfurts entgegenstellen und behaupten können.

Begleitend zur Ausstellung “DAGEGEN – Revolution. Macht. Geschichte” publiziert das Junge Museum in Frankfurt am Main eine Graphic Novel von Christopher Tauber und Annelie Wagner mit dem Titel Frankfurt 1918 – Heraus aus der Finsternis. Der Comic beleuchtet das Leben und den Aktionismus von Frauen in Frankfurt in der Zeit der Revolution 1918. Herausgegeben und kreativ umgesetzt vom Zwerchfell Verlag bildet der Band den Folgeband zu der gelungenen Kooperation von 2017: Der Comic “Das größte Fest der Welt” erzählt eine Geschichte, die die Kaiserkrönung 1742 zum Thema hat. Dieser erste gemeinsame Comic von Autor Christopher Tauber und Zeichnerin Annelie Wagner erhielt beim ICOM Independent Comic Preis 2018 eine lobende Erwähnung:

»Die Geschichte ist immer spannend und temporeich erzählt, aber die Zeit wird nicht verklärt dargestellt. Gesellschaftliche Grenzen und Ausgrenzungen werden klar thematisiert, ohne dass der Comic ins Moralisieren verfällt. Gerade das ist eine der großen Herausforderungen bei historischen Erzählungen: nämlich weder die Epoche zu verklären, noch sie nach unseren heutigen Wertmaßstäben zu beurteilen.Das größte Fest der Welt ist ein sehr guter Comic für ältere Kinder und Jugendliche, bei dem man im wahrsten Sinne des Wortes spielerisch lernt, weil alle Inhalte in eine interessante Narrative eingebettet sind.«

Das größte Fest der Welt – Frankfurt 1742

03. 10. 2017

Im Frühjahr 1742 herrscht in Frankfurt am Main helle Aufregung: Nachdem die Kurfürsten des deutsch-römsichen Reiches sich in der Stadt versammelt haben, um über den Winter den Kaiser zu wählen, steht nun dessen Krönung bevor. Die Stadt ist überfüllt mit Gästen, die diesem einmaligen Festakt beiwohnen und die Frankfurter erleben ihre Stadt im Ausnahmezustand: Die Zimmer und Betten sind überfüllt, die Gäste wollen Speiss und Trank und auch die Vorbereitungen für die bombastische Zeremonie füllen den Alltag der Frankfurter Bürger komplett aus.

So auch für den schmächtigen Leo; er ist -um es mit heutigen Worten auszudrücken- ein regelrechter Kaiser-Fan. Der clevere und belesene Junge ist begeistert von dem bunten Treiben in seiner Stadt und wie viele andere Frankfurter auch will er nach dem Höhepunkt der Krönung ein Erinnerungsstück von der Feier mitnehmen. Das einzige Problem: Als Angehöriger des jüdischen Glaubens ist es ihm nicht gestattet, der Zeremonie beizuwohnen. Leo hadert mit diesem ungerechten Schicksal und auch das Versprechen seiner Freundin Catharina, ihm ein Andenken vom Römer zu sichern, kann ihn nicht wirklich trösten. Als Leo sich schon beinahe mit seinem Schicksal abgefunden hat, lernen er und Catharina die selbstbewusste Lucia kennen. Damit Leo doch noch in den Genuss der „Party“ wird, stürzen sie sich gemeinsam in ein Abenteuer, das aufregender zu werden verspricht, als das größte Fest der Welt selbst.

Mit Frankfurt 1742 startet das Junge Museum Frankfurt eine hauseigene Comicreihe in Zusammenarbeit mit dem Zwerchfell Verlag. Die Comics widmen sich wichtigen historischen Ereignissen Frankfurts und entstehen unter der wissenschaftlichen Betreuung der Museumsleitung. Für die inhaltliche Unterstützung wurden außerdem Mitarbeiter des Museums Judengasse in Frankfurt zu Rate gezogen.

Eine englisch-sprachige Version des Comics ist im Jungen Museum Frankfurt vor Ort erwerblich.

 

SURVIVOR GIRL

12. 10. 2016

survivorgirl_cover_web

WENN IM INTERNET KEIN PLATZ MEHR IST, KOMMEN DIE COMICS IN DIE BÜCHER ZURÜCK!

Das Survivor Girl, auch bekannt als das Final Girl, ist die –meist weibliche- letzte überlebende Person eines Horrorfilms, die, die dem Killer von der Schippe spring oder ihm mit selbiger eins überbrät. In den späten 70ern noch jungfräulich, in den 90ern emanzipiert und schnippisch ist das Survivor Girl mittlerweile aus dem Horrorgenre nicht mehr wegzudenken und eine der wenigen weiblichen Ikonen des Grusels.

Nach zwei gemeinsamen Comics für Zwerchfells Zombie-Anthologie DIE TOTEN setzten Ingo Römling und Christopher Tauber ihre Zusammenarbeit in Form eines Webcomics fort: Tauber schrieb, Römling zeichnete. Das Projekt sollte beiden vor allem eins machen: Spaß. Also entschied man sich, dem gemeinsamen Steckenpferd Horror treu zu bleiben und gleichzeitig der beiderseitigen Vorliebe für alte MAD-Parodien zu huldigen. Ein lose erscheinender Webcomic, der sich liebevoll über die
Stereotypen  des Horrorfilms lustig macht, erblickte das Licht der Welt. Ob trendige Twilight-Vampire, langweilige Found-Footage-Video-Abende, japanische Smartphone-Dämonen oder das klassische Sommercamp-Massaker, hier ist für jeden schlechten Geschmack etwas dabei.

Als Ingo Römling die Pflicht seiner erfolgreichen Serie MALCOM MAX und das phänomenale Engagement als erster und einziger STAR WARS Zeichner zu sehr in Beschlag nahm, zeichnete Manga-Zeichnerin Kim Liersch den letzten Storybogen zu Ende. Der dabei entstandene Stilwechsel passte perfekt zur Handlung, welche kurz vor Ende der ersten Staffel auch tonal noch mal einen Haken schlägt.

Nun liegen die ersten Abenteuer des Survivor Girls Phoebe und ihren Hausgenossen Helmut, dem sensiblen Serienkiller mit der Katzenmaske, dem langsamsten Zombie der Welt Stinky und dem Filmkritiker Robert Georginio erstmals als Printversion vor, getreu dem Motto: “Wenn im Internet kein Platz mehr ist, kehren die Comics in die Bücher zurück!”

Wie es sich gehört, gibt es obendrein noch jede Menge Extras, etwa einen Kommentar von Horror-Experte Marcus Menold, ein ausführliches Making-Of, Gaststrips und nicht verwendeter Szenen.

SURVIVOR GIRL erscheint am 10.11.2016

Selbst wer sich nicht groß mit Horrorfilmen auskennt, versteht viele der Pointen. Und merkt trotzdem, dass Tauber und Römling nicht nur die Parodie, sondern auch das Genre lieben. Da steckt eben wirklich Herz und Hirn drin. In manchen Panels sogar wortwörtlich. -Björn Bischoff, Tagesspiegel

sg_strip_03 sg_strip_13 sg_strip_28 sg_strip_36

 

Mal döch mal Metal

Mal döch mal Metal

21. 01. 2016
piwi

Christopher Tauber

28. 05. 2013

In der hessischen Provinz bastelte Christopher Tauber Ende der 90er an den Fanzines Paranoid und später Jackpot Baby! bis er seine erste Veröffentlichungen bei Ventil, Ehapa und schließlich Zwerchfell platzieren durfte. Für Kosmos zeichnet er die Comic-Adaption der berühmten Jugend-Detektive DIE DREI ???. Er lebt als Autor, Zeichner und Verleger meist in Frankfurt am Main.

Die Toten 4

DIE TOTEN Zyklus 2.1 – Band 4

28. 05. 2013

Die Geschichten in Band 1 des zweiten Zyklus

RauhebergtunnelHenning Mühlinghaus (Text) mit Laska (Zeichnung)
Zwei Reiseberichte: Die Chronik einer kampferprobten Gruppe, die auf ihrer Wanderung den Gleisen des Bahnnetzes folgen, so wie einst die Menschen den Flüssen. Ihre Reise endet aprupt als der Weg sie durch einen Tunnel führt… Ein treuer Vierbeiner weicht nicht von der Seite seiner Herrin, stellt sich für sie jeder unmenschlichen Bedrohung … und jeder menschlichen.

HanauChristopher Tauber (Text) und Ingo Römling (Zeichnung)
Ein Mauerblümchen hat sich in ihrer Schule verschanzt und sich dort ihre untoten Schulkameraden und Lehrer zu gefesselten Untertanen gemacht. Mit dem Kopf in den Wolken, beiden Beinen knietief im Blut lässt sie die Vergangenheit weiterleben und genißet das erste Mal eine Schulzeit frei von Unsicherheit und Unterdrückung. Aber ist sie wirklich die letzte Überlebende im Gebäude?

Köln Matthias Dinter (Text) mit Herr M. (Zeichnung)
Ausgerechnet gut organisierte Dschihadisten haben es in der Rhein-Metropole geschafft, der Katastrophe zum Trotz zu überleben. Doch auch Dschihadisten leiden unter Langeweile und wenn alle lohnenden Ziele ohne große Mühe atttackiert werden und auch nicht mehr wirklich lohnend sind, dann bleibt nur noch, den Blick gen Mekka zu richten. Aber wie dort hin kommen?

Cover von Christian Nauck

Der zweite Zyklus beschreibt die Ereignisse im zweitenJahr nach Ausbruch der Seuche.

 

Die Toten 3

DIE TOTEN Zyklus 1.3 – Band 3

28. 05. 2013

Kurzbeschreibung:
Am 03.10.2009 brach in Europa die Zombieepidemie aus. Niemand wusste zu diesem Zeitpunkt, was im Rest der Welt geschah. Heute können wir berichten, wie die Plage sich ausbreitete.
Wer überlebte.

Wer starb.

Und wer zurückkehrte.

Dass die Macher des Zwerchfell Verlags sich mit Zombies auskennen, ist Fans des verlagseigenen Entertainmentpodcasts zettgeist wohlbekannt. Mit DIE TOTEN beginnt Zwerchfell nun eine neue Serie, in der die Geschehnisse nach dem Ausbruch der Untotenepidemie im Oktober 2009 beschrieben werden.

Zum ersten Mal werden dabei Zombies in Europa aus einem ausschließlich europäischen Blickwinkel beschrieben. Wo zum Beispiel in den USA schnell eine Schusswaffe zur Hand ist um Untote zu beseitigen, muss in Deutschland eher mit Baumarktutensilien gekämpft werden – wenn man denn noch welche bekommt.

Die Geschichten in Band 3 des ersten Zyklus

SchwarzwaldDietmar Dath (Text) mit Christopher Tauber (Pencils), Stefan Dinter (Ink) und Steven B agatzky (Farbe)
Eine Kleinfamilie ist auf der Flucht aus der Stadt. Im verschneiten Schwarzwald liegt die Burg eines reichen Freundes der Familie. Dieser hat eine merkwürdige Vorliebe für unbelebte Geschöpfe und die Nacht birgt viele Rästel, Schatten und noch mehr unerwartete Erkenntnisse.

BonnBarbara Kirchner (Text) und Marc Ewert (Zeichnung)
In einem Forschungslabor nahe der ehemaligen Haupstadt gerät durch den Zombieausbruch alles außer Kontrolle… oder kann es sogar sein, dass es genau andersherum passiert ist?

Stuttgart Tillmann Rau (Text) mit Benjamin Höllrigl (Zeichnung)
In der schwäbischen Hauptstadt kämpft ein unverbesserlicher Bürokrat mit den neuen Gesellschaftsstrukturen. Und trotz einer einfallsreichen Variante der Kehrwoche, nimmt die Zahl der untoten “Krickel” einfach nicht ab…

Cover von Ingo Römling

Der erste Zyklus beschreibt die Ereignisse von Woche 2 bis Woche 6 nach Ausbruch der Seuche.